
Untersucht wurde, in wie weit für Dunkelbilder zur Korrektur von Deep-Sky-Aufnahmen eine Bibliothek angelegt werden, oder ob zeitnah mit den Objektaufnahmen auch Dunkelbilder angefertigt werden müssen. Es wurde untersucht, wie viel Aufnahmen für ein Masterdark notwendig sind und welche Auswirkungen die Alterung des Sensorchips haben. Die Tests umfassen die Abhängigkeit von der ISO-Empfindlichkeit, von der Temperatur und der Belichtungszeit.
Ferner wurde die Notwendigkeit von Flatfieldaufnahmen und zugehörigen Dunkelbildern (Flatdarks) untersucht. Ein dritter Teil ist den Auswirkungen von Dunkelbildern und Flatfields auf die Genauigkeit photometrischer Messungen gewidmet.
Sämtliche Betrachtungen gelten ausschließlich für nicht modifizierte Digital-Spiegelreflexkameras (DSLR). Hier vornehmlich für die Canon EOS 40D, mit der die Untersuchungen gemacht wurden.
Die Untersuchungen belegen, dass es sinnvoll ist, in jeder Nacht für die verwendeten ISO-Werte und Belichtungszeiten eine Serie von jeweils 10 Dunkelbildern (Darks), Flatfieldaufnahmen (Flats) und Flatdarks anzufertigen. Eine Bias-Aufnahme kann pro ISO-Wert für eine mittlere Temperatur einmalig erstellt und in einer Bibliothek abgelegt werden.