Durch Führung sollen Ziele, also zukünftige Ergebnisse erreicht werden, zusammen mit motivierten, fähigen Mitarbeitern/dem Team über die effektivsten Wege, also Aufgaben und Prozesse. Führungskräfte sind verantwortlich, diesen Kombinationsprozess dauerhaft erfolgreich zu gestalten. Das unterscheidet die Führungsfunktion von der Mitarbeiterfunktion. Dazu ist Führungskompetenz notwendig, also die Fähigkeit, leitende, dispositive Arbeit (planen, organisieren, kontrollieren, Verhaltensbeeinflussung von Personen ...) zu realisieren. Demgegenüber beschreibt Fachkompetenz die Fähigkeit, fachliche Arbeitsinhalte erfolgreich zu realisieren. Fähigkeit ist mehr als „theoretisches Wissen“. Fähigkeit bedeutet „praktisches Können, erfolgreiches Tun“. Eine hohe Führungskompetenz entsteht im Zusammenspiel von Persönlichkeitsmerkmalen der Führungskraft, Führungsmethoden und unterstützenden Rahmenbedingungen im Unternehmen.
Persönliche Anforderungen an Führungskräfte werden durch Kompetenzmodelle beschrieben. Ihre Zahl ist unüberschaubar und Kompetenzdefinitionen sind nicht einheitlich. Oft konzentrieren sie sich nur auf wesentliche Einzelaspekte. Modelle sollen Komplexität reduzieren, Schwerpunkte herausarbeiten aber die Ganzheitlichkeit beibehalten. Wenn Kompetenzen aus der Führungsfunktion abgeleitet werden, ergeben sich vier Kompetenzfelder, die, wie in allen Modellen, nicht überschneidungsfrei sind:

Die Anforderungen können weiter präzisiert werden. So ist für Leadership Empathie, soziale Kompetenz oder interkulturelle Kompetenz wichtig und Unternehmerisches Denken und Handeln in der Management-Kompetenz ist ohne Kundenorientierung nicht komplett. Wenn Modelle außer einer erklärenden auch eine gestaltende Funktion haben sollen, dann rücken Führungsmethoden in den Mittelpunkt.

Zur Umsetzung einer hohen Führungskompetenz stellen klassische Konzepte das konkrete Verhalten der Führungskraft in konkreten Führungssituationen (direkte Führung) in den Mittelpunkt. Die Lenkung des Kombinationsprozesses (Ziele - Mitarbeiter/ Team - Aufgaben/ Prozesse) wird nicht als erfolgskritisch angesehen. Methodische Unterstützung konzentriert sich deshalb fast ausschließlich auf Kommunikationsverhalten, ergänzt um die Forderung nach Teamentwicklung.
Zunehmende Veränderungsdynamik – ausgelöst durch Innovationschancen und Kostendruck, komplexere Fachaufgaben und veränderte Erwartungen der Mitarbeiter lassen es heute nicht mehr zu, den Kombinationsprozess „aus dem Bauch“ zu lenken und Kommunikationsverhalten zu optimieren. Auf die Kommunikationsinhalte kommt es an! Deshalb steht im Mittelpunkt aktueller Konzepte der strategische Aspekt der Führungskompetenz, die indirekte Führung. Es geht um die Fähigkeit der Führungskräfte den eigenen Verantwortungsbereich so zu gestalten, dass der Kombinationsprozess auch unter Veränderungsdruck funktioniert. Damit werden Führungskräfte zu „Architekten“ ihres Verantwortungsbereichs. Sie gestalten die Arbeitswelt – zusammen mit den Mitarbeitern – unter Berücksichtigung von Zukunftsorientierung, Produktivität und Motivation. Daraus entsteht wirkungsvolle direkte Führung.
Der Engpass lag bisher in der methodischen Unterstützung der Führungskräfte, die hohe Informationskomplexität zu reduzieren, Beurteilungen möglichst vorurteilsfrei (Betriebsblindheit) zu treffen und das notwendige, umfangreiche Führungsmethodenwissen zu lernen und sofort praktisch anzuwenden. Mit der Manager Performance Map existiert nun ein Werkzeug, das den kompletten Führungsprozess abbildet, Führungs-Know-how im „Learning by Doing“ sofort mit den eigenen Daten vermittelt und belastbare Entscheidungsgrundlagen schafft. Die Map ist außerdem Lenkungs- und Kommunikationsinstrument für die Beteiligung der Mitarbeiter.
Führungsgrundsätze im Unternehmen sollen die gewünschte Ausrichtung der Führungskompetenz zusammenfassen. Einen bedeutenderen Einfluss auf die Wirksamkeit von Führungskompetenz haben allerdings zwei andere Faktoren: Einerseits die Qualität der unternehmensweiten Führungssysteme, der Systeme für Entgelt, Arbeitszeit, Zielorientierte Führung und Personalentwicklung. Andererseits die Ernsthaftigkeit, mit der die in Führungskompetenzen immer enthaltenen Werte verfolgt werden: Führen heißt vorleben, alles andere ist höchstens Dressur.
Diplom-Kaufmann Dr. Wolfgang Schröder ist Leadership- und Managementexperte, Autor zahlreicher Bücher und Fachartikel,...

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Das Thema Führungskompetenz setzt sich aus 5 Kernkompetenzen zusammen. Erst wenn diese 5 KK erfüllt sind, können wir von einer Führungskompetenz sprechen. Sei 15 Jahren sind wir mit diesem Thema erfolgreich im Markt tätig. Dieses Thema wir auch im Rahmen von Fördermitteln eingesetzt.
Wirtsch.-Psych. Astrid Mangold
Wessen wir am meisten im Leben bedürfen ist jemand, der uns dazu bringt, das zu tun, wozu wir fähig sind (Raph Waldo Emmerson).
Dr. oec. Carola Weckmüller
Eigene Erfahrung als Führungskraft. Aufbau & Ausbau einer Service-Abteilung. Fusionserfahrung.
Erfahrung mit dem Coaching von Führungskräften (1.te und 2.te Führungsebene, GF).
Christoph Schlachte, (Coach DBVC)
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Training von erfolgreicher Selbstorganisation, Kommunikation und Mitarbeiterführung für meine Mandanten und deren Mitarbeiter, um so die Methoden und Strategien im gesamten Unternehmen erfolgreich zu integrieren
Erich Erwin Weißmann
„Ralph Böttcher ist der Visionär der DanRevision Gruppe. Seine Ideen und Gedanken tragen maßgeblich zur Entwicklung der Gruppe bei. Er sieht viele Dinge aus der Brille eines Unternehmers und weniger aus der eines klassischen Steuerberaters."
Dipl.-Betriebsw. (FH) Ralph Böttcher, Menschenfischer zwischen den Meeren
Tools, Tasks, Principles of effective Management can be covered plus experience of roughly 20 years in business.
Dr. Andreas Löhmer
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