Einen besonderen Einfl uss auf den Innovationsgrad und Unternehmenserfolg bei Wachstumsunternehmen
haben Fähigkeiten im Bereich des Wissensmanagements, der Nutzung
von unternehmensübergreifenden Netzwerken, sowie Fähigkeiten Ressourcen schnell und
zielgerichtet zu allozieren.
Wachstumsunternehmen benötigen Innovationssysteme in denen die Akteure von Innovation,
Entrepreneurship und Kapital zusammen kommen. Hierfür muss verstärkt eine
Infrastruktur zu Gunsten von Unternehmertum gefördert werden. So haben z. B. Start-ups
die aus regionalen Businessplan Wettbewerben hervorgehen eine höhere Überlebens- und
Erfolgswahrscheinlichkeit.
Neben Strukturinnovationen bedarf es verschiedener Paradigmenwechsel, um eine Kultur
der Risikobereitschaft und der Würdigung von Unternehmertum zu etablieren. Dies beinhaltet
die Bereitstellung von frischem Risikokapital, Forschungsgeldern, sowie der Annerkennung
des Engagements von Unternehmensgründern und Innovatoren.
»Innovation« gilt als Synonym für Zukunftsfähigkeit und Wachstum. Innovationsfähigkeit
und Innovationsdynamik gelten als Erfolgsfaktoren für Wirtschafts-, Arbeits-, Technologie-,
und Standortpolitik. Die Hoffungsträger für ein fl orierendes Europa sind technologiegetriebene
und junge Unternehmen die durch Wachstum Arbeitsplätze schaffen und somit für
Wohlstand und Stabilität sorgen. Für nachhaltige Innovation sind neben Entrepreneurship
und Infrastruktur besonders auch verschiedene Innovationsfähigkeiten notwendig, um Ideen
erfolgreich in die operative Praxis zu überführen. Innovation ist eine der zentralen Triebkräfte
für den sozioökonomischen Wandel und es gilt die richtigen Stellschrauben zu justieren, um
somit Innovation zu fördern, Infrastruktur zu schaffen und Unternehmenswachstum zu ermöglichen.