
Ausgehend von einer theoretischen Fundierung zur Verankerung kompetitiver Funktionsmechanismen im öffentlichen Sektor und einem Überblick über die Reform kommunaler Dienstleistungen in ausgewählten OECD-Staaten zeigt Gunnar Siemer, wie interne Dienstleistungen der Kommunalverwaltung anhand des Instruments des Kontraktmanagements dem Wettbewerb unterworfen werden können und welche Probleme dabei eine Rolle spielen. Im Mittelpunkt der Untersuchung steht die Analyse der Frage, in welcher Organisationsform kommunale Serviceeinheiten, die in ein wettbewerbsorientiertes Steuerungskonzept eingebunden sind, zweckmäßigerweise geführt werden sollten. Hierbei werden Problemkomplexe wie Rechnungswesen, wirtschaftliche Flexibilität der Serviceeinheit und Besteuerung ausführlich erörtert.
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