„Alte Menschen sind umständlich und haben ein Gedächtnis wie ein Sieb“ – sagen die Jungen.
„Junge Menschen sind leichtgläubig und handeln unüberlegt“ – sagen die Alten.
Solche und ähnliche Vorurteile zwischen den Generationen gibt es viele. Aber was ist dran? Lernen jüngere Menschen wirklich ganz anders als ältere? Macht es überhaupt Sinn, wenn jüngere und ältere Erwachsene gemeinsam ein Seminar besuchen – oder ist der Generationenkampf dann schon vorprogrammiert? Und was müssen Lehrende oder Projektverantwortliche beachten, wenn sie mit altersgemischten Gruppen arbeiten?
Mit diesen Fragen beschäftigen sich Wissenschaft und Praxis zunehmend. Und die Ergebnisse zeigen: Intergenerationelles Lernen kann gelingen – unter bestimmten Bedingungen. Welche das sind, zeigt die Psychologin und Bildungs-Expertin Heike Neidhardt an diesem Abend unterhaltsam auf. Der Vortrag ist gespickt mit Wissenswertem und Amüsantem aus der Psychologie des Alter(n)s.