
Die Werbewirtschaft verschläft ihre Zukunft. Wer die Entwicklung der Medienlandschaft ernst nimmt, muss auf user-generated-Marketing setzen.
Gefragt sind Konzepte des Pull-Marketing statt Push-Kommerz. Nicht die leider noch überall verbreitete Massen-Beschallung von Zielgruppen mit plumpen Markenbotschaften ist das Zukunftsmodell, sondern das Verständnis der Kunden als Theaterpublikum, das immer wieder neu fasziniert und begeistert werden muss.
Nötig für diese Inszenierung von Lifestylewelten sind ein neues Denken und neue Strukturen in Marketingabteilungen. Wesentliche Impulse dazu kommen aus viralen Kampagnen und der Theorie der Meme.
Marketing im Web 3.0 heißt vor allem: sich vorbereiten auf die Revolution der Fernsehwelt, einer Welt, in der sich Programmschemen auflösen und niemand mehr Werbespots schaut. Es entstehen innovative, neue Marketingmodelle des Behavioral Targeting.
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