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Mediator/in im Gesundheitswesen - berufsbegleitende Ausbildung in 10 Blöcken

Mediator/in im Gesundheitswesen - berufsbegleitende Ausbildung in 10 Blöcken

Ausbildung / Lehrgang

Referenten: Jörg Geßner, M.A., Luis Romilio Picado, BBA, Bettina Schreiber-Schmidt


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Sprache: Deutsch

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Veranstalter

keine Angaben

Preis: 4.700,-- €

Berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Mediator/-in im Gesundheitswesen

Ziel der berufsbegleitenden Ausbildung ist es, die Teilnehmer/-innen zu qualifizieren, Mediationsprozesse zu leiten und lösungsorientierte Kommunikation im eigenen Arbeitsfeld einzusetzen.

Der Mediation im Gesundheitswesen kommt besonders eine Bedeutung bei Konflikten im zwischenmenschlichen und strukturellen Bereich zu, also in nicht-justiziablen Konflikten. Mediation ist im Gesundheitswesen in der Lage starre Strukturen zu entzerren und gleichzeitig kreative Lösungswege zukunftsorientiert zu generieren. Dieses geschieht bei höchstmöglicher Diskretion und ohne Einbeziehung der Öffentlichkeit.

  
Leitung


Bettina Schreiber-Schmidt M.A.
Dipl. Mediatorin (FH), Lehrbeauftragte der Heinrich-Heine Universität, Düsseldorf, Business-Coach (EcA), NLP-Master


Referenten

Romilio Picado
Trainer und Coach für Klinkpersonal, für Leitende im Gesundheitswesen und in der Wirtschaft, Tutor und Prüfungsberechtigter für Kompetenzportfolio im Bachelorstudiengang Pflege- und Gesundheitsmanagement der EFH Bochum & KWS, Düsseldorf, Projektleiter für die Stiftung begabtenförderungswerk (Berufliche Bildung für Gesundheitsfachberufe)

Jörg Geßner
Supervisor, Coach, Dipl.-Verwaltungswirt, Organisationsentwickler


Teilnehmerkreis

  • Ärzte und Ärztinnen in Krankenhäusern
  • Ärzte und Ärztinnen in eigener Praxis
  • Zahnmediziner und -techniker
  • Mitarbeiter der Rechtsabteilungen von Krankenkassen
  • Verwaltung in Krankenhäusern
  • Krankenhausträger
  • Gutachter
  • Mitarbeiter aus Altenpflegeeinrichtungen
  • Mitarbeiter aus Pflegedienstleitungen in Altenheimen und Krankenhäusern
  • Berufsgenossenschaften
  • Rechtsanwälte mit Tätigkeits-/Interessenschwerpunkt Gesundheitswesen
  • sowie all diejenigen aus dem Umfeld des Gesundheitswesens, die sich angesprochen fühlen, ihre Kommunikations- und Konfliktkompetenz zu erweitern und zu verbessern


  
Inhalt und Termine

Block 1: 14.-15.12.2012
Grundlagen der Mediation im Gesundheitswesen

  • Konflikttheoretische Grundlagen
  • Stufenmodell der Eskalation
  • Grundlagen und Prinzipien der Mediation
  • Phasen der Mediation
  • Abgrenzung gegenüber anderen Konfliktregelungsverfahren
  • Vorteile der Mediation im Gesundheitswesen
  • Anwendungsbereiche der Mediation im Gesundheitswesen
  • Grenzen der Mediation im Gesundheitswesen
     

Block 2: 25.-26.01.2013
Konfliktmanagement und Kommunikation

  • Konfliktpotenzial erkennen und managen
  • Umgang mit konfliktträchtigen Persönlichkeiten im Gesundheitswesen
  • Kommunikationsmodelle nach Friederich Schulz von Thun
  • Metamodell der Sprache
  • Lösungsorientierte Kommunikation
  • Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg
  • Anwendungsbeispiele aus dem Gesundheitswesen
     

Block 3: 15.-16.02.2013
Mediation im Gesundheitswesen

  • Themen- und Interessenklärung
  • Vorbereitung der Mediation
  • Kommunikationstechniken und kreative Methoden in der Mediation
  • Bedürfnisse hinter Sichtweisen
  • Abgrenzung der Positionen – Interessen der Beteiligten Konfliktparteien
  • Lösungsfindung und das Treffen von Vereinbarungen


Block 4: 15.-16.03.2013
Methoden I

  • Sicheren Rahmen schaffen
  • Einzel- und Gruppenarbeit
  • Themen erheben
  • Verhandeln, worum es geht
  • Rituelles Streitgespräch
  • Analogien finden
  • Konfliktatlas
  • Wertschätzende Erkundung


Block 5: 26.-27.04.2013
Methoden II

  • Verhalten einschätzen
  • Räumliche Aufstellung
  • Sichtweisen darstellen
  • Kontrollierter Dialog, Stellvertreter- Dialog, Meta- Dialog
  • Lösungen entwickeln
  • Vereinbarungen treffen


Block 6: 24.-25.05.2013
Rechtliche Grundlagen für die Maediation im Gesundheitswesen

  • Rechtliches Basiswissen
  • Mediationsvertrag- und -vereinbarung
  • Haftung und Verjährung
  • Rechtsdienstleistungsgesetz
  • Mediationsrichtlinien
  • Mediation in Europa 
     

Block 7: 
14.-15.06.2013 Rolle und Selbstverständnis des Mediators

  • Mediation als Haltung
  • Ethik in der Mediation
  • Konfliktmoderation
  • Mediation in Gruppen und Teams
  • Co- Mediation
  • Kurz- Mediation
  • Konfliktlotsen in Unternehmen
     

Block 8: 23.-24.08.2013
Supervision - sich selbst, die Situation, den Fall verstehen und lenken

  • Supervision als Veränderung des Blickwinkels
  • Problemfelder erkennen und lösen
  • Reduktion und behebung störender Faktoren (Eigen- und Fremdanteil)
  • Freude an der Arbeit erhalten und fördern
  • Persönlichkeit und Potentiale stärken

 

Block 9: 06.-07.09.2013
Teamprozesse konfliktfrei steuern

  • Auftragsklärung in Teams und Gruppen
  • Umgang mit Hierarchien und Rängen
  • Situationsabhängige Methoden in der Mediation
  • Arbeiten mit dem Inneren Team

 

Block 10: 11.-12.10.2013
Theoretische und praktische Prüfung

  • Mediatorische Übungen
  • Rückblick und Ausblick
  • Theoretische und praktische Prüfung


  
Umfang der Ausbildung

Die Mediationsausbildung umfasst insgesamt 160 Zeitstunden in zehn Unterrichtsblöcken einschließlich Intervision (40 Stunden eigenständige, selbst organisierte Gruppenarbeit) und Supervision. Zusätzlich muss noch ein Zeitaufwand von 20 Stunden (Minium) für die Bearbeitung von 2 eigenen Mediationsfällen und 40 Stunden (Minimum) für das Durcharbeiten von Skripten und Literatur, sowie für Eigenrecherche eingeplant werden. Die Teilnehmenden erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat, das Sie als Mediator/-in im Gesundheitswesen ausweist. Der letzte Block schließt ab mit einer theoretischen und praktischen Prüfung.
 

Die Seminare finden jeweils

freitags von 15:00 bis 20:00 Uhr und
samstags von 9:00 bis 18:00 Uhr

im Haus der Technik in Essen statt.

Intervision (Arbeit in Peer Groups) findet zwischen den Blöcken in Eigenorganisation der Teilnehmer statt (insges. 40 Stunden). Inhalte und Ergebnisse werden im Plenum in den Seminarblöcken ausgewertet und diskutiert.

Eine Anmeldung ist ausschließlich für die Gesamtausbildung möglich.


Methode
Modelle, Techniken, Beispiele, Anwendungs- und Übungsfälle usw. sind auf die Besonderheiten der Baubranche abgestimmt.

Die Module sind als Workshops gestaltet: Wissen und Erfahrungen werden gemeinsam von der Gruppe und dem Dozententeam zusammengetragen, Fallbeispiele diskutiert und ausgewertet. Das Arbeiten mit Fallbeispielen aus dem Gesundheitswesen, sowie entsprechende Rollenspiele, Übungen, die Arbeit in Peer Groups und die Möglichkeit der Supervision sind integrale Bestandteile des Workshops. Zu jedem Seminarblock werden Skripte ausgehändigt.
 

  
Zertifikat

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Mediator im Gesundheitswesen (HDT)“ vom Außeninstitut der Exzellenz-Universität RWTH Aachen und Deutschlands ältestem technischen Weiterbildungsinstitut, dem Haus der Technik.

 

  
Zahlungsmodalitäten

Auf die Teilnahmegebühr wird keine Mehrwertsteuer erhoben, da wir nach USTG § 4.22 von der Umsatzsteuer befreit sind. Eine Zahlung in 8 Teilbeträgen von jeweils EUR 615,00 ist möglich, die jeweiligen Beträge werden jeweils zu Beginn des Moduls fällig. Für Teilnehmer aus NRW besteht unter Umständen die Möglichkeit einer anteiligen Förderung über Bildungsscheck. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise auf unserer Homepage.

  
Zertifikat

Nach Abschluss der Ausbildung erhalten die Teilnehmer das Zertifikat „Mediator im Gesundheitswesen (HDT)“ vom Außeninstitut der Exzellenz-Universität RWTH Aachen und Deutschlands ältestem technischen Weiterbildungsinstitut, dem Haus der Technik.
  

Zahlungsmodalitäten

Auf die Teilnahmegebühr wird keine Mehrwertsteuer erhoben, da wir nach USTG § 4.22 von der Umsatzsteuer befreit sind. Eine Zahlung in 8 Teilbeträgen von jeweils EUR 615,00 ist möglich, die jeweiligen Beträge werden jeweils zu Beginn des Moduls fällig. Für Teilnehmer aus NRW besteht unter Umständen die Möglichkeit einer anteiligen Förderung über Bildungsscheck. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise auf unserer Homepage.