Self Assessment

Definition Self Assessment

Self-Assessments sind Selbsttests und Übungen, bei denen die Rückmeldung über die Qualität des Bearbeitungsergebnisses ausschließlich dem Kandidaten gegenüber erfolgt. Auf unterhaltsame Weise kann einem Interessenten so ein Einblick in typische Arbeitsfelder und Berufsbilder beim Unternehmen gegeben werden und er kann seine Befähigung und Neigung mit den vom Unternehmen gestellten Anforderungen vergleichen - und das vor einer möglicherweise erfolgenden Bewerbung. Self-Assessment-Verfahren erhöhen die Fähigkeit zur Selbstauswahl von Bewerbern, führen zu Kostenersparnissen im Auswahlprozess und stellen gleichzeitig ein Instrument zur Schärfung des Arbeitgeber-Images dar. Self-Assessments werden sowohl im Kontext des Arbeitgebermarketings und Recruitings, also zu Zwecken der Personalgewinnung, als auch im Kontext der Studierendenauswahl, konkreter zur Verbesserung der Studienorientierung eingesetzt.
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Ergänzende Infos zu "Self Assessment"

Synonyme zu "Self Assessment":

Selbstbeurteilung

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Kompetenzübersicht

Unter SelfAssessments werden Selbsttests und Übungen verstanden, bei denen die Qualität des Bearbeitungsergebnisses NUR dem Kandidaten rückgemeldet wird. Auf unterhaltsame Weise kann einem Interessenten so ein Einblick in typische Arbeitsfelder und Berufsbilder beim Unternehmen gegeben werden und er kann seine Befähigung und Neigung mit den vom Unternehmen gestellten Anforderungen vergleichen - VOR einer möglicherweise erfolgenden Bewerbung. SelfAssessment-Verfahren erhöhen die Fähigkeit zur Selbstauswahl von Bewerbern, führen zu Kostenersparnissen im Auswahlprozess und stellen gleichzeitig ein Instrument zur Schärfung des Arbeitgeber-Images dar. SelfAssessments werden sowohl im Kontext des Arbeitgebermarketings und Recruitings, also zu Zwecken der Personalgewinnung, als auch im Kontext der Studierendenauswahl, konkreter zur Verbesserung der Studienorientierung eingesetzt.

Allen SelfAssessments ist die Zielsetzung der Verbesserung der Selbstauswahl gemein, aber es gibt dennoch systematische Unterschiede: SelfAssessments lassen sich erstens hinsichtlich ihrer Zielsetzung und zweitens bezüglich ihres methodischen Ansatzes unterscheiden. Bzgl. der Zielsetzung gibt es erstens grundsätzlich solche SelfAssessments, deren vorrangiger Zweck es ist, ein oder mehrere Berufsbild(er) / Studiengänge erlebbar zu machen bzw. darüber zu informieren. Wenngleich auch hier zumeist ein Unternehmen oder eine Hochschule als Absender in Erscheinung tritt, geht es in erster Linie darum, die Besonderheiten des Jobs zu transportieren und so einem möglichen Kandidaten die Frage zu beantworten, ob dieser Job etwas für ihn sein könnte („Person-Job-Fit“). Eine andere Zielsetzung verfolgen hingegen solche SelfAssessments, die dem Nutzer eine Antwort auf die Frage liefern, ob er zu einem bestimmten Arbeitgeber passt ("Person-Organization-Fit"). Hinsichtlich der eingesetzten Methodik gibt es solche SelfAssessments, die eher "eignungsdiagnostisch" im Sinne eines SelbstTESTS funktionieren. Hier steht im Kern zumeist eine Art Fragenkatalog, der die zu testenden Konstrukte operationalisiert. Im Hintergrund laufen diese Antworten gegen einen Auswertungsalgorithmus, der die Antworten bewertet und am Ende zu einem Ergebnis verdichtet, was als Feedback an den Nutzer kommuniziert wird. Davon unterscheidbar sind SelfAssessments, die eher im Sinne eines Spiels oder einer Simulation zu kommunizierende Aspekte "erlebbar“ machen. Bei dieser Art "Serious Games" lassen sich die Aufgaben zwar auch unterschiedlich gut lösen, so dass der Nutzer in der Regel auch ein Feedback erhält, doch liegt der eigentliche Hauptnutzen weniger im Feedback als vielmehr im Spiel selbst.
Dipl.-Kfm. Joachim Diercks

Unter SelfAssessments werden Selbsttests und Übungen verstanden, bei denen die Qualität des Bearbeitungsergebnisses NUR dem Kandidaten rückgemeldet wird. Auf unterhaltsame Weise kann einem Interessenten so ein Einblick in typische Arbeitsfelder und Berufsbilder beim Unternehmen gegeben werden und er kann seine Befähigung und Neigung mit den vom Unternehmen gestellten Anforderungen vergleichen - VOR einer möglicherweise erfolgenden Bewerbung. SelfAssessment-Verfahren erhöhen die Fähigkeit zur Selbstauswahl von Bewerbern, führen zu Kostenersparnissen im Auswahlprozess und stellen gleichzeitig ein Instrument zur Schärfung des Arbeitgeber-Images dar. SelfAssessments werden sowohl im Kontext des Arbeitgebermarketings und Recruitings, also zu Zwecken der Personalgewinnung, als auch im Kontext der Studierendenauswahl, konkreter zur Verbesserung der Studienorientierung eingesetzt. Allen SelfAssessments ist die Zielsetzung der Verbesserung der Selbstauswahl gemein, aber es gibt dennoch systematische Unterschiede: SelfAssessments lassen sich erstens hinsichtlich ihrer Zielsetzung und zweitens bezüglich ihres methodischen Ansatzes unterscheiden. Bzgl. der Zielsetzung gibt es erstens grundsätzlich solche SelfAssessments, deren vorrangiger Zweck es ist, ein oder mehrere Berufsbild(er) / Studiengänge erlebbar zu machen bzw. darüber zu informieren. Wenngleich auch hier zumeist ein Unternehmen oder eine Hochschule als Absender in Erscheinung tritt, geht es in erster Linie darum, die Besonderheiten des Jobs zu transportieren und so einem möglichen Kandidaten die Frage zu beantworten, ob dieser Job etwas für ihn sein könnte („Person-Job-Fit“). Eine andere Zielsetzung verfolgen hingegen solche SelfAssessments, die dem Nutzer eine Antwort auf die Frage liefern, ob er zu einem bestimmten Arbeitgeber passt ("Person-Organization-Fit"). Hinsichtlich der eingesetzten Methodik gibt es solche SelfAssessments, die eher "eignungsdiagnostisch" im Sinne eines SelbstTESTS funktionieren. Hier steht im Kern zumeist eine Art Fragenkatalog, der die zu testenden Konstrukte operationalisiert. Im Hintergrund laufen diese Antworten gegen einen Auswertungsalgorithmus, der die Antworten bewertet und am Ende zu einem Ergebnis verdichtet, was als Feedback an den Nutzer kommuniziert wird. Davon unterscheidbar sind SelfAssessments, die eher im Sinne eines Spiels oder einer Simulation zu kommunizierende Aspekte "erlebbar“ machen. Bei dieser Art "Serious Games" lassen sich die Aufgaben zwar auch unterschiedlich gut lösen, so dass der Nutzer in der Regel auch ein Feedback erhält, doch liegt der eigentliche Hauptnutzen weniger im Feedback als vielmehr im Spiel selbst.
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