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Unentdeckte Schwachstellen in Unternehmen

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  • Veröffentlichungstyp:
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  • Sprache:
Deutsch
  • Erscheinungsdatum:
04.12.2009
  • Seiten:
1
  • Seiten von-bis:
1
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  • Beschreibung:

Unentdeckte Schwachstellen in Unternehmen

Es gibt nur wenige Branchen und Unternehmen, die von der Wirtschaftskrise nicht betroffen sind. Die globalen Verflechtungen der Wirtschaft nehmen ständig zu. Gerade im Hinblick auf die meist unverzichtbare Zusammenarbeit mit Lieferanten, Kunden und Fremdunternehmen kann dazu führen, dass unentdeckte Schwachstellen das „Aus“ für ein Unternehmen bedeuten.

Unternehmen müssen Schwachstellen identifizieren, damit sie ihre Wettbewerbs-fähigkeit nicht verlieren. Dabei gilt es nicht nur die eigenen Schwachstellen im Unternehmen zu kennen, sondern auch die der Partnerunternehmen, um beispielsweise eine Unterbrechung der Produktion oder der Logistikkette vorzubeugen.

Häufig liegt die Ursache für unentdeckte Schwachstellen im Outsourcing-Bereich. Nicht selten sind die Risikoträger Reinigungsunternehmen, Speditionsfirmen und Personaldienstleister, die dem Unternehmen Leiharbeiter zu Verfügung stellen und wegen der meist schlechten Bezahlung erhebliche Defizite bei der Identifizierung mit dem beauftragten Unternehmen und dessen Sicherheitsphilosophie aufweisen. Konkret bedeutet dies, Fremdfirmem vor einer Zusammenarbeit zunächst auf vorhandene Schwachstellen zu überprüfen und gegebenenfalls Sicherheitsmaßnahmen als Bedingung vorzuschreiben, damit ein eventueller Schadenseintritt im Vorfeld vermieden werden kann.

Unternehmen stehen heutzutage viel stärker im ständigen Austausch und in wechselseitiger Abhängigkeit zu anderen Betrieben, daher ist eine kontinuierliche Beobachtung der Unternehmensaktivitäten zwingend notwendig, um frühzeitig auf Veränderungen des Firmenumfeldes reagieren zu können. Beachtet man dies nicht, hätten die Folgen bei derartigen Schäden fatale Auswirkungen auf die eigene Marktposition. Hierbei würden nicht nur zusätzlich ungeplante Kosten verursacht werden, sondern auch ein gravierender Imageverlust entstehen. Dies kann sehr schnell dazu führen, dass Kunden zur Konkurrenz abwandern und als Resultat die jeweilige Unternehmung aufgrund der unentdeckten Schwachstellen „pleite“ geht – Konsequenzen, die sich kein Unternehmen leisten kann.

Demzufolge ist eine umfassende Schwachstellenanalyse kein Selbstzweck, sondern eine lohnende Investition für einen nachhaltigen Erfolg. Zudem wirkt es sich positiv auf die Geschäftsprozesse im Unternehmen aus. Vor diesem Hintergrund ist eine fundierte Schwachstellenanalyse mehr denn je eine unabdingbare Grundlage jeder Schadensprävention.

Zehn Präventionsregeln auf einen Blick:
  • 1. Nicht warten bis der Schadensfall eingetreten ist
  • 2. Umfassende Beratung bei kompetenten Partnern einholen
  • 3. Ganzheitliches Sicherheitskonzept implementieren und regelmäßig evaluieren
  • 4. Sicherheit als wesentlichen Bestandteil der Unternehmensphilosophie festigen
  • 5. Getroffene Sicherheitsmaßnahmen auf Einhaltung und Erfolg kontrollieren
  • 6. Vertrauensperson zur Einhaltung gesetzlicher und interner Regelungen bestimmen
  • 7. Sicherheitsverstöße unmittelbar sanktionieren
  • 8. „Frühwarnsystem“ einsetzen
  • 9. Sicherheitsstandards regelmäßig überprüfen
  • 10. Sicherheit als nachhaltigen Erfolgsfaktor nutzen.

Fady El-Ahmad, Secuglobe Sicherheitsberatung / Fachartikel vom 04.12.2009 / sicherheit.info / (Bild: Pixelio.de/Jari Villoria)


  • Aufrufe seit 06.12.2009:
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