Variable Vergütungssysteme zwischen Effizienz und Exzess

Variable Vergütungssysteme zwischen Effizienz und Exzess

Variable Vergütungssysteme zwischen Effizienz und Exzess

Managerlöhne im Spannungsfeld zwischen Wettbewerbs-Lohn und Leistungsanreizen ohne unerwünschte Nebenwirkungen

Aufsatz, Deutsch, 4 Seiten, Neue Zürcher Zeitung NZZ Verlag

Autor: Gerhard Fehr

Herausgeber / Co-Autor: Ernst Fehr

Erscheinungsdatum: 08.10.2010


Seitenangabe: 1-4

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Aus dem Artikel ergeben sich für Unternehmer,
Verwaltungsräte, CEO, Mitglieder von Vergütungsausschüssen
und Personalverantwortliche
folgende Empfehlungen und Folgerungen:
➣ Richtig konstruierte variable Vergütungssysteme
können einen wichtigen Beitrag
zur Motivation der Mitarbeiter, zur Mitarbeiterbindung
und zur Attraktivität des
Unternehmens als Arbeitgeber leisten.
➣ «Exzessive» Gesamtvergütungen treten
nur bei schlechten, nicht durchdachten
Vergütungssystemen auf, sind aber keine
notwendige Folge variabler Vergütung.
➣ Falsche Leistungsindikatoren erzeugen
unerwünschte Nebenwirkungen und können
sehr schädlich sein. Ein Verzicht auf
variable Vergütungen kann daher für
bestimmte Unternehmen und Arbeitstätigkeiten
sinnvoll sein.
➣ Absolute Leistungsindikatoren (ökonomischer
Gewinn [z. B. EVA®] oder Aktienkurs)
sind nicht zu empfehlen, da sie das
Management für externe Faktoren bestrafen
(belohnen) und daher Zufallscharakter
besitzen.
➣ Vergütungssysteme sollten im Einklang mit
der Kultur eines Unternehmens stehen.