Angesichts staatlicher Finanzkrise, hoher Steuerlast und globalem Standortwettbewerb der Staaten wird die Modernisierung der öffentlichen Hand zu einem immer drängenderen Problem.
Der vorliegende Titel widmet sich der institutionenökonomischen Analyse der Verselbständigung von Organisatioseinheiten der Verwaltung als einem Ansatz der Verwaltungsmodernisierung. Nach einer Einordnung in den Gesamtzusammenhang der Reformbestrebungen des New Public Management bzw. des Neuen Steuerungsmodells werden Erwartungen und kritische Erfolgsfaktoren von Verselbständigungen beleuchtet. Dabei finden nicht nur Themen wie Personal, Haushaltsrecht, Finanzierung und Organisationsformen, sondern auch die Effekte einer Modiularisierungsstrategie, die zu öffentlichen Holdingstrukturen führt.