Aus meiner Sicht besteht Kommunikation in zielgerichtetem Austausch von Informationen. Nach dem hinlänglich bekannten Kommunikationsmodell von Friedemann Schulz von Thun gibt es einen Sender, einen Empfänger, die auf unterschiedlichen Ebenen Botschaften austauschen, wobei diese davon ausgehen, dass sie den jeweils anderen ausreichend informieren. Nun gibt es neben der verbalen auch die nonverbale Kommunikation. Hier ist es wichtig, das "zwischen den Wörtern" Gesprochene ebenso zuverlässig zu erkennen, wie das in Texten "zwischen den Zeilen" Geschriebene.
Als Beispiele seien hierfür genannt: Die der sogenannten SELBSTOFFENBARUNG,wobei der der Sender Auskünfte über sich selbst gibt, des Weiteren die sogenannte Appellebene, in der der Sender das verrät, was er vom anderen verlangt, von ihm erwartet und was dieser tun soll. Die dritte Ebene - meist nicht genannt und daher vielfältig frei interpretierbar - die sogenannten Beziehungsebene, in der es häufig zu Mißverständnissen und Fehlinterpretationen kommt (bekannt: "Schrei' mich bitte nicht so an ...! - ICH SCHREIE DICH NICHT AN!!!")
Hierbei unberücksichtigt sind die jeweiligen, persönlichen Befindlichkeiten von Sender und Empfänger, unter deren Motivation oder Belastung die irreführenden Botschaften ausgetauscht werden.
Sinn eines guten Kommunikationstrainings sollte es daher sein, den eben geschilderten Sachverhalt zu verdeutlichen, die eigene Kommunikation zu deuten und verständlicher zu machen, das Kommunikationsverhalten der Anderen analysieren und verstehen zu können und endlich das hier Gelernte in eine eigene respektvolle und zugewandte Kommunikation mit dem Gesprächspartner umzuwandeln.
Definition "Kommunikation allgemein" erstellt / geändert von:
Jens Krack - 16.10.2009 (1 mal bearbeitet)