Freiwillige Leistungen als Objekte betrieblicher Anreizgestaltung und ihre Integration in die Personal- und Produktionsplanung
Freiwillige Leistungen als Objekte betrieblicher Anreizgestaltung und ihre Integration in die Personal- und Produktionsplanung

Freiwillige Leistungen als Objekte betrieblicher Anreizgestaltung und ihre Integration in die Personal- und Produktionsplanung

Buch, Deutsch, 257 Seiten

Autor: Stefan Meyer

Erscheinungsdatum: 2005

ISBN: 3879889783


Aufrufe gesamt: 136, letzte 30 Tage: 2

Kontakt

Verlag

keine Angaben

Preis: 29,80 €

Kaufen
Besonders im Rahmen des Handlungskonzeptes Personalmarketing wird bei der Etablierung verhaltensbeeinflussender betrieblicher Anreizsysteme in erster Linie die Orientierung an den Bedürfnissen und Interessen von Arbeitskräften eingefordert. Werden die Anreiz­kosten nicht ausreichend in diesem Kalkül berücksichtigt, besteht für eine Unternehmung die Gefahr ineffizienter Anreizstrukturen. Eine betriebliche Anreiz­gestaltung ist erst dann effizient, d.h. ökonomisch legitimierbar, wenn sie, unter Beachtung von Rahmenbedingungen, Anreiz­wirkungen und Anreizkosten gleichermaßen im Blick hat. Als Anreize werden freiwillige betriebliche Leistungen instrumentalisiert. Dabei handelt es sich um betriebliche Mehrleistungen, die dem un­­mittelbaren Gestaltungseinfluss des Betriebes unterliegen. Die zu etablierende Anreiz­gestaltung soll konkret dazu beitragen, das Verhalten von Arbeitskräften so zu beeinflussen, dass Personal­bedarfe bestmöglich, also gewinnmaximal bzw. kosten­minimal gedeckt werden können. Dabei erweist sich der Personalbedarf als von Art und Umfang des betrieblichen Leistungsprogramms abhängig. Steht das Leistungs­programm ex ante nicht fest, können den Interdependenzen zwischen diesem und dem Funktionsbereich ´Personal´ nur in einer Simultanbetrachtung Rechnung getragen werden. Zur Lösung der inter­dependenten Probleme ist die Verwendung der simultanen Personal- und Produk­tions­planung erforderlich, die durch die Implementierung einer anreiz­theoretischen und verhaltens­wissenschaftlichen Per­spektive ergänzt wird.

Publikationen: 2

Aufrufe seit 02/2006: 270
Aufrufe letzte 30 Tage: 1