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Gut für Aktienbesitzer - Zinsen bleiben vorerst auf niedrigem Niveau

Zinsen bleiben vorerst auf niedrigem Niveau

Angesichts der jüngsten Ankündigung der EZB können sich Besitzer von Aktien freuen, denn wie die Notenbank mitteilte, verharren die Zinsen vorerst weiterhin auf dem Niveau von null Prozent. Damit bleiben Aktien für Kapitalanleger weiterhin eine höchst attraktive Form des Investments, weshalb die Entscheidung mit Kurssprüngen an den Börsen quittiert wurde. Das hat gute Gründe, denn zum einen bleiben die Renditen von staatlichen Anleihen auf ihrem historisch niedrigen Niveau, was sie unattraktiver auf dem Finanzmarkt macht. Zum anderen profitieren Unternehmen bei der Kreditaufnahme direkt von den niedrigen Zinsen. Sie können somit günstig investieren, wodurch ihre finanzielle Situation nicht über Gebühr strapaziert wird. Gleichzeitig stärken Investitionen in Unternehmen, ihre Fertigung, logistische Infrastruktur oder den Mitarbeiterbestand ihre Leistungsfähigkeit und festigen deshalb ihre Position im Wettbewerb, was sich mittelfristig ebenfalls positiv auf Umsatz, Gewinn und Aktienkurs auswirkt.

Aus diesem Grund gibt es für Aktienkäufer dank der EZB-Entscheidung einen guten Grund zur Freude und einer Fortsetzung des Engagements in Börsenwerte. Wer mit seinem Portfolio stets auf aktuelle Entwicklungen reagieren möchte, ist dabei mit einem Konto bei einer der Onlineplattformen wie Weiss Finance gut aufgehoben. Hier können Kurse in Echtzeit verfolgt werden und Käufe und Verkäufe von Aktien, Anleihen, Indizes oder Devisen bequem per Klick getätigt werden. Damit ist der Onlinehandel ideal für alle, die gerne unkompliziert investieren möchten und auf weite Wege und eingeschränkte Öffnungszeiten der Banken gerne verzichten möchten.

Zinsen bleiben vorerst auf niedrigem Niveau

Doch die Anhänger der Aktien sollten sich nicht uneingeschränkt freuen. So wird es angesichts des derzeitigen Booms immer schwieriger, überhaupt noch Aktien mit einem fairen Kurs-Gewinn-Verhältnis zu finden. Hier sind viele Werte zur Zeit schlicht überteuert, was sich auch durch die leichten Korrekturen Ende Januar nicht groß geändert hat. Dazu wächst die wirtschaftliche Unsicherheit. Die von US-Präsident Trump angedrohten Strafzölle gegen Stahl, Aluminium und vielleicht Autos sind da nur ein erster Vorgeschmack. Ein eskalierender Handelskrieg zwischen den führenden Wirtschaftsräumen könnte sich da sehr schnell zu purem Gift für die Aktienwerte entwickeln. Keine guten Nachrichten für risikoscheue Investoren und Anleger, die um ihren guten Schlaf fürchten.

Hinzu kommt, dass bereits abzusehen ist, dass sich die EZB mittelfristig von der Niedrigzinspolitik verabschieden könnte. Der Hauptgrund hierfür liegt auf der Hand: Schon im letzten Jahr hat sich die Wirtschaft in den europäischen Staaten mit einem Plus von über zwei Prozent hervorragend entwickelt. Dabei ist das Wachstum breit verteilt, denn auch das Sorgenkind Griechenland kann positive Signale vermelden. Aller Voraussicht nach ist in diesem Jahr nicht mit einer Abschwächung zu rechnen. Da die Wirtschaft momentan rund läuft, muss die EZB nicht mehr so viel billiges Geld in den Markt pumpen, wie sie es seit Zeiten der Euro- und Finanzkrise tut. Eine Erhöhung der Zinsen ist deshalb ein logischer Schritt, der die Staaten der Eurozone und ihre Unternehmen nicht über Gebühr belasten würde.

Mario Draghi, der Präsident der Zentralbank, hat bereits anklingen lassen, dass diese historisch bisher einmalige Phase in naher Zukunft ihr Ende finden kann. Ob dies schon in diesem Jahr geschieht, oder erst in 2019 umgesetzt wird, ließ sich der Notenbanker jedoch nicht entlocken. Deshalb werden seine künftigen Aussagen zu dem Thema von Investoren aus aller Welt genauestens wahrgenommen und auf Anzeichen hinsichtlich Änderungen bei der Zinspolitik hin abgeklopft werden. Denn wenn die Zinsen steigen, verlieren Aktien an Attraktivität, was vor allem institutionelle Anleger dazu bringt, ihre Positionen in dem Bereich abzubauen und in andere Wertpapiere umzuschichten. Eine Korrektur der Börsenkurse wäre die logische Konsequenz.