Könige stolpern über Kieselsteine - nicht über Berge
Könige stolpern über Kieselsteine - nicht über Berge

Könige stolpern über Kieselsteine - nicht über Berge

Beitrag, Deutsch, Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH

Autor: Sabine Raiser

Erscheinungsdatum: 2006

Quelle: www.faz.net


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Könige stolpern über Kieselsteine - nicht über Berge.

Die Stolpersteine bei der Bewerbung sowie beim Erstgespräch wurden in Teil I der „Königs-Trilogie“ dargestellt. Beleuchtet wurden Defizite bei der schriftlichen Bewerbung, die dazu führen, daß es erst gar nicht zum persönlichen Gespräch kommt. Des Weiteren ging es darum, die allseits bekannten, doch oft ignorierten Elementarregeln beim Vorstellungstermin einzuhalten. Teil II beschäftigte sich mit Stolpersteinen in der Probezeit, die oft auf der Beziehungsebene liegen und mitunter die Übernahme gefährden. Der letzte Teil der Trilogie widmet sich dem Thema „Routine als Stolperstein“ und zeigt, wie man aus vielen spitzen Steinchen eine Treppe bauen kann...
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Wer sich auf dem Karriereweg befindet, verliert mitunter den Blick für die scheinbar kleinen, aber nicht unwesentlichen Dinge. Konzentration und Engagement werden oft nur in die Hard Skills gelegt. Gemeint sind Fachkompetenz und Erfahrung. Arbeitgeber und Personalberater bestätigen, daß die Entscheidung für einen Kandidaten bis zu 80 Prozent von dessen Fachkompetenz getragen wird. Aber sie wissen auch, daß bereits bei dem Versuch, diese Fachkompetenz deutlich zu machen, die erste Hürde liegt. Oft verfehlen Experten wie auch Berufsanfänger diese erste Möglichkeit, mühsam erworbene Fähigkeiten vor Ort präsentieren zu können, weil ihre Bewerbungsunterlagen das frühe Aus bedeuten.

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In der Probezeit prüft das Unternehmen, ob der neue Mitarbeiter „hält, was er verspricht“. Auch er wird herausfinden, wie groß die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit ist. Wenn einer von beiden findet, daß die Zusammenarbeit nicht den Erwartungen entspricht, kann eine Trennung schnell und unbürokratisch erfolgen.


Das hat Vorteile. Aber auch Nachteile, die jedoch seltener thematisiert werden. Die Vorteile einer Trennung, die kurz und schmerzlos ist, verleiten dazu, voreilige Schritte zu unternehmen. Das ist betriebswirtschaftlich nicht immer sinnvoll. Ein Kommunikationsberater sollte die lohnenden Fälle herausfiltern und im besten Falle durch Bewußtmachung ihrer Ursprünge beseitigen. Dieser Einsatz ist nur angebracht, wenn die Fachkompetenz des Mitarbeiters außer Frage steht. 

Sabine Raiser

DE, Düsseldorf

Raiser Kommunikation & Strategie

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