Persönlichkeitsforschung: Die Beziehungen des Fünf-Faktoren-Modells zu berufsbezogenen Persönlichkeitsskalen
Persönlichkeitsforschung: Die Beziehungen des Fünf-Faktoren-Modells zu berufsbezogenen Persönlichkeitsskalen

Persönlichkeitsforschung: Die Beziehungen des Fünf-Faktoren-Modells zu berufsbezogenen Persönlichkeitsskalen

Studie, Deutsch, Eine Seite, Verlag Hans Huber

Autor: Dr. Tobias Constantin Haupt, MBA

Erscheinungsdatum: 2003


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Die Beziehungen des FFM zu berufsbezogenen Persönlichkeitsskalen

Vorliegende Studie (N = 184) untersuchte die Zusammenhänge zwischen dem Fünf – Faktoren – Modell der Persönlichkeit (FFM), welches durch die deutsche Übersetzung des NEO Personality Inventory Revised (NEO–PI–R, Costa & McCrae, 1992; deutsche Version nach Ostendorf & Angleitner, in Vorbereitung) und die bipolaren Adjektiv – Rating – Skalen (BARS; Ostendorf, 1990) operationalisiert wurde, und dem Bochumer Inventar zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung (BIP; Hossiep & Paschen, 1998) sowie dem Allgemeinen Interessen–Struktur–Test (AIST; Bergmann & Eder, 1992) und dem Umwelt–Struktur–Test (UST; Bergmann & Eder, 1992). 

Es zeigte sich, daß BIP und das FFM substantielle gemeinsame Varianzen aufweisen und daß der BIP insgesamt geringer dimensioniert ist als das FFM. Bedeutsame Zusammenhänge von beruflichen Interessen mit den Dimensionen des FFM fanden sich schwerpunktmäßig für Extraversion und Offenheit für Erfahrungen. Dabei erwiesen sich die Zusammenhänge als gering bis moderat. Der BIP überlappte hauptsächlich mit unternehmerischen Berufsinteressen und konnte diese auch gut vorhersagen. Der NEO–PI–R konnte hingegen interindividuelle Unterschiede in den Interessenskalen künstlerisch–sprachliche Orientierung/Artistic und soziale Orientierung/Social besser vorhersagen. Praktisch–technische Interessen wiesen mit beiden Persönlichkeitstestsystemen keinerlei bedeutsame Zusammenhänge auf. Insgesamt profitierte der BIP durch die Hinzunahme des NEO–PI–R bei der Aufnahme in eine Prädiktorbatterie zur Vorhersage beruflicher Interessen mittels eines regressionsanalytischen Einschlußverfahrens stärker als im umgekehrten Fall.

Dr. Tobias Constantin Haupt, MBA

DE, München

Vortragsredner, Trainer, Coach

Hauptsache Persönlichkeit Die wirtschaftspsychologische Unternehmensberatung

Publikationen: 24

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