Vergaberecht in der Praxis
Vergaberecht in der Praxis

Vergaberecht in der Praxis

Seminar


Termin:

202229August
Ort: Dresden

Veranstaltungsseite:

Sprache: Deutsch

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Kontakt

Veranstalter

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG, Geschäftsstelle Dresden

TÜV NORD Akademie GmbH & Co. KG,
Geschäftsstelle Dresden

Telefon: +49-351-42777-87

Telefax: +49-351-42777-89

tuev-nord.de/de/weiterbildung

Preis: 702,10 € inkl. gesetzl. MwSt.

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Vergaberecht in der Praxis: In der Schulung erhalten Sie einen Überblick aus Bietersicht über die gesetzlichen Regelungen. Das ermöglicht Ihnen einerseits, eine erfolgreiche Vergabe auszuschöpfen, und andererseits, Haftungsrisiken zu vermeiden. Ein besonderes Augenmerk legen unsere Referenten auf die zahlreichen, nach wie vor aktuellen, Neuregelungen aus der Vergaberechtsnovelle. Aus Ihrer Sicht als Bieter ist der Nachweis Ihrer Eignung, die inhaltliche Bewertung Ihres Angebotes und Ihre elektronische Kommunikation mit dem Ausschreibenden besonders wichtig.

Als Teilnehmer des Seminars erhalten Sie kompakt und praxisnah das notwendige Grundwissen, um bei der Erstellung Ihrer Angebote häufige Fehler zu vermeiden, die zu erheblichen finanziellen Nachteilen führen können. Die Veranstaltung zeigt, wie Sie als Bewerber die Klippen des öffentlichen Auftragswesens umschiffen und sich erfolgreich um öffentliche Aufträge bewerben können. Erfahren Sie, welche Methoden es gibt, um Mitbietern nicht zu unterliegen. Bestehende Bieterrechte und deren Durchsetzung werden erläutert. Einige wichtige Besonderheiten bei der Vergabe von Bauleistungen werden ebenfalls behandelt.

In Deutschland umfasst das öffentliche Auftragswesen ein Gesamtvolumen von über 400 Mrd. Euro jährlich. Bei der Ausschreibung und der Erstellung von Angeboten greifen die Regelungen des Vergaberechts. Das Vergaberecht ist eines der kompliziertesten Rechtsgebiete, da vor allem die vielschichtigen europarechtlichen Vorgaben zu einem ständigen Anpassungsbedarf führen. Für die betroffenen Bieter im Vergabeverfahren ist es bitter, wenn die Auftragsvergabe nicht an der Qualität des Angebotsinhalts, sondern an formellen Aspekten scheitert.



Inhalt

Grundlagen, Anwendungsbereich und Rechtsquellen des Vergaberechts
- Grundsätze der Vergabe und Verfahrensarten
- Vergaberechtsreform 2016: Überblick über die relevanten Änderungen im Vergaberecht (GWB, VOL/A, VgV und UVgO)
- VOB/A 2019
- Vergabearten und Rahmenvereinbarungen

Im Vorfeld der Ausschreibung
- Mittelstandsschutz und Grundsatz der Losvergabe
- Anforderungen an eine ordnungsgemäße Leistungsbeschreibung
- Eignungsanforderungen (Zulässigkeit von Tariftreueerklärungen, Mindestlohn, Verbandsmitgliedschaften etc.)
- Bildung von Bietergemeinschaften und der Einsatz von Nachunternehmern
- Eigenerklärungen und Fremdnachweise

Bestimmung der Zuschlagskriterien
- Preis: nicht alleiniges Zuschlagskriterium
- Inhalte und Grenzen von weiteren Wertungskriterien
- Trennung von Zuschlags- und Eignungskriterien

Nebenangebote
- Begriffsdefinitionen
- Anforderungen an die Zulässigkeit, Veröffentlichung von Mindestanforderungen
- Abgabe mehrerer Hauptangebote

Inhalt der Vergabebekanntmachung
- Veröffentlichung im Amtsblatt der EU
- Angemessene Fristen (Angebots- und Bewerbungsfrist)

Ausschreibung bis Submission
- Unklarheiten, Fehler und Bedenken in der Leistungsbeschreibung
- Reaktionsmöglichkeiten und -pflichten des Bieters bei Fehlern und Unklarheiten in der Leistungsbeschreibung
- Vermeidung von Fehlern in der Angebotsbearbeitung

Angebotseröffnung (Submission) bis Zuschlag
- Zuschlags- und Bindefrist
- Formelle Überprüfung und die neu normierte Nachforderungsmöglichkeit von fehlenden Unterlagen oder Preisen
- Eignungsprüfung
- Angemessenheit der Preise
- Abgrenzung zulässiger Preisspekulation von unzulässiger Mischkalkulation
- Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots, Bewertungsmatrix
- Inhalte und Grenzen von Aufklärungsgesprächen

Aufhebung der Ausschreibung
- Voraussetzungen
- Anspruch auf Fortführung des Vergabeverfahrens oder Schadensersatz

Rechtsschutz im Vergabeverfahren
- Grundzüge des Nachprüfungsverfahrens
- Aktenübersendung und Akteneinsichtsrecht des Bieters
- Sofortige Beschwerde zum Oberlandesgericht
- Rechtsschutz unterhalb der Schwellenwerte



Zielgruppe

Kaufmännische Führungskräfte, Projekt - bzw. Verkaufsleiter, die sich für ihr Unternehmen um öffentliche Aufträge bewerben, außerdem im Vergaberecht tätige Juristen, Berater und Sachverständige, die auf der Bieterseite Vergabeverfahren betreuen, sowie alle interessierten Personen, die sich einen Überblick über das geltende Vergaberecht verschaffen wollen

Kein Referent eingetragen
Zeitpunkt Veranstaltungsort Beschreibung Kontaktperson  
29.08.2022
Dresden
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