Risikoberücksichtigung bei Grenzpreisbestimmung im Rahmen der Unternehmensbewertung
Risikoberücksichtigung bei Grenzpreisbestimmung im Rahmen der Unternehmensbewertung

Risikoberücksichtigung bei Grenzpreisbestimmung im Rahmen der Unternehmensbewertung

Ein situationsorientierter Ansatz

Buch, Deutsch, 336 Seiten, Josef Eul Verlag GmbH

Autor: Dr. Andreas Tschöpel, CVA/CEFA/CIIA

Herausgeber / Co-Autor: Baetge/Kirsch/Thiele

Erscheinungsdatum: 2004

ISBN: 3899362381


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Vor dem Hintergrund dynamisch wachsender Volkswirtschaften sowie einer stetig zunehmenden Globalisierung des weltweiten Marktgeschehens gehört der Handel mit ganzen Unternehmen, Unternehmensteilen bzw. Unternehmensanteilen zum wirtschaftlichen Alltag. Der Kauf bzw. Verkauf von Unternehmen berührt hierbei grundsätzlich alle Größenklassen von Unternehmen als potentiellen Käufern bzw. Verkäufern in einer Spanne zwischen kapitalmarktorientierten weltweit agierenden Großkonzernen und stark individualistisch geprägten regional tätigen Einzelunternehmen. Die Bestimmung von Grenzpreisen als potentielle Kauf- bzw. Verkaufspreise von Unternehmen kann auf der Basis zukünftiger und somit unsicherer Cash Flows durch Discounted Cash Flow-Methoden erfolgen. Hierbei stellt sich insbesondere die Frage, wie die Unsicherheit der zu bewertenden Cash Flows sowie die Risikoeinstellungen der beteiligten Anteilseigner im Bewertungskalkül Berücksichtigung finden können.

Zur Betrachtung des bewertungsrelevanten Risikos werden der Individualansatz und der Marktansatz diskutiert. Beide Ansätze beruhen auf unterschiedlichen theoretischen Konzeptionen und stehen diametral zueinander. Im Verlauf der Untersuchung wird gezeigt, dass sowohl die Unterscheidung als auch die isolierte Anwendung der beiden Methoden im Rahmen von Unternehmensbewertungen regelmäßig zu kurz greifen, da Unternehmensbewertungssituationen nahezu immer zwischen den Prämissen der durch die beiden (extremen) Ansätze implizierten Situationen liegen. In Folge dessen wird ein situationsorientierter Ansatz verfolgt, der sich an einem idealisierten Unternehmenslebenszykluskonzept orientiert. Als Ergebnis wird ein kombinierter Beteiligungs- und Portfolioansatz dargestellt, mit dessen Hilfe Entscheidungswerte ermittelt werden können, die zwischen vollständig subjektiven bzw. vollständig typisierten Grenzpreisen liegen. Der einheitlich verwendete analytische Ansatz sichert zudem die Verbindung zwischen den beiden bekannten Ansätzen zur Risikoberücksichtigung, dem Individualansatz und dem Marktansatz.

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