
Mit der Einführung von IFRS 7 im Jahr 2007 hat das IASB einen wichtigen Schritt zur Entwicklung einer an den Informationsbedürfnissen der Adressaten ausgerichteten Finanzpublizität unternommen. Die Herauslösung der Disclosure-Anforderungen aus IAS 32, deren Bündelung in einem zentralen Standard und die Verdichtung der risikoorientierten Transparenzregeln in einem separaten Anforderungsblock innerhalb des Standards waren taugliche Meilensteine auf dem Weg zu einem Regelwerk, das geeignet sein soll, der Natur von bilanz- und risikoorientierten Transparenzerfordernissen adäquat Rechnung zu tragen.
Insbesondere die mit dem Managementansatz nach IFRS 7.34 a eingeräumte Möglichkeit, Risikoinformationen aus der internen Steuerung für die Offenlegung zu verwenden, birgt für die bilanzierenden Unternehmen signifikantes Synergiepotenzial bei der internen und externen Berichterstattung in methodischer, prozessualer und technischer Hinsicht. Mit dem Managementansatz verbunden ...
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