Mitarbeiterbindung durch Incentive

Mitarbeiterbindung durch Incentive
Dipl.-Kfm. Dipl.-Psych. Gunther Wolf

Mitarbeiterbindung durch Incentive

Das gallische Dorf

Aufsatz, Deutsch, 4 Seiten, I.O. Business

Autor:

Herausgeber / Co-Autor: I.O. BUSINESS

Erscheinungsdatum: 17.03.2011


Quelle: Kompetenz Center Mitarbeiterbindung

Seitenangabe: 1-4

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I.O. Business Ein Unternehmen der Wolf I.O. Group GmbH Unternehmensgruppe

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Ein Incentive ist zugleich Belohnung für die erfolgreiche Arbeit ausgewählter Mitarbeiter und ein Mittel der Mitarbeiterbindung. Es schafft bessere Vernetzung der Beteiligten untereinander und Verbundenheit zum Unternehmen. Ein Incentive wie “das gallische Dorf” wird auf jeden Fall nachhaltig in der Erinnerung der Mitarbeiter bleiben.

Auf eher unbewusste Weise motiviert ein Incentive sowohl die beteiligten Potenzial- und Leistungsträger als auch die übrigen Mitarbeiter. Alle wollen beim nächsten Mal wieder bei dem Incentive dabei sein, auch wenn es anders sein wird als dieses Mal:

Im gallischen Dorf bereiten die Mitarbeiter gemeinsam ein Fest zur Feier der siegreich zurückkehrenden Helden vor. Die Mitarbeiter unterstützen die gallischen Spezialisten, zum Beispiel den Druiden bei der Zubereitung eines magischen Trankes. Andere studieren mit dem Barden das abendliche Musikprogramm ein oder bauen mit dem Schmied Halterungen zum Abstellen ihrer Trinkhörner beim abendlichen gallischen Gelage. Auch über Nacht können die Mitarbeiter bleiben.

Mitarbeiterbindung durch ein besonderes Incentive

Mitarbeiter, die an einem außergewöhnlichen Incentive teilnehmen dürfen, erfahren dadurch Anerkennung und Wertschätzung ihrer Leistung im Unternehmen. Diese Anerkennung und die gemeinsamen Erfahrungen mit Kollegen wirken sich langfristig positiv auf ihre Loyalität und ihr weiteres Engagement aus.

Anerkennung, Wertschätzung und Engagement für die eigene Arbeit sind wichtige Kriterien der Mitarbeiterbindung. Ein Incentive vermittelt genau diese Anerkennung. So dient ein Incentive als Mittel der Mitarbeiterbindung und stärkt langfristig die Verbundenheit der Mitarbeiter mit dem Unternehmen.

Gelegenheit zum Networking der Leistungsträger

Die gemeinsamen Erfahrungen und die Unterstützung durch Gleichgesinnte in bisweilen kniffeligen Situationen schafft zudem Vernetzung zwischen den Mitarbeitern. Kontakte zwischen Mitarbeitern unterschiedlicher Arbeitsbereiche ergeben sich dann beiläufig beim gemeinsamen Fischen oder beim gallischen Gelage. Erfahrungen werden ausgetauscht, nicht nur über die beste Art, einen Fisch* an die Angel zu bekommen, sondern auch über innerbetriebliche Angelegenheiten.

Diese Vernetzung unter Kollegen schafft die emotionale Basis für einen langfristigen Verbleib der Mitarbeiter im Unternehmen. Mehr Informationen über den allgemeinen Nutzen eines Incentives in der Natur sowie über die kurz-, mittel- und langfristigen Ziele, die dadurch erreicht werden können, haben wir für Sie in unserem Kompetenz Center Outdoor Training bereitgestellt. Im Folgenden geben wir Ihnen ein Beispiel dafür, wie ein solches Incentive aussehen kann. Kommen Sie mit auf die Reise ins gallische Dorf:

Das gallische Dorf

Geschäftiges Treiben erfüllt das gallische Dorf. Der Duft von gegrilltem Fisch liegt in der Luft: An Tischen und Bänken wird gewerkelt, an der Esse geschmiedet und der Druide braut seinen magischen Trank. Der Barde bereitet sich auf den Abend vor, Feuerholz wird geschlagen und Jäger machen sich auf, Wildschweine* zu jagen – so könnte es aussehen, das Szenario des “gallischen Abends”.

Gestern Abend hat der Chef des unbeugsamen Dorfes eine Depesche mit der Nachricht erhalten, dass die Helden des Dorfes heute Abend siegreich aus Britannia zurückkehren werden. Nun soll ihnen zu Ehren ein großes Fest gefeiert werden. Das ganze Dorf ist beschäftigt, viel gilt es noch vorzubereiten. Der Barde studiert seine Lieder ein, Fisch* wird gefangen und gegrillt, Wildschweine* – natürlich keine echten – werden gejagt und die Tafel wird gerichtet.

Zurück in die Zeit der Gallier

Fühlen Sie sich in die Zeit der Gallier versetzt. Erleben Sie ihre Welt, feiern Sie nach getaner Arbeit gebührend und ausgelassen die Rückkehr der siegreichen Helden. Dazu stehen uns alle erdenklichen Materialien zur Verfügung. Gallier, Kochprofis, Fischer, Schmiede und andere Spezialisten stehen uns zur Seite. Erfahrene Jäger führen uns in die Geheimnisse der Jagd auf Wildschweine (keine echten) ein und Schreiner zeigen uns den Umgang mit Holz.

Gallische Zelte und Hütten aus Holz und Jute stehen mitten in der Natur. Ein See bietet eine einzigartige Kulisse, der Wald verströmt ein Gefühl von Abenteuer und Frische und die Lichtung am Waldrand lädt zum Verweilen ein. Aufgeteilt in kleine Gruppen mit je 10-12 Personen – je nach Gesamtzahl der Teilnehmer – geht es zu einem ganz besonderen Erlebnis. Für diese Aktionen haben wir ein paar ganz spezielle Herausforderungen erdacht – diese könnten zum Beispiel folgende sein:

Szenarien aus dem Leben der Gallier

Der Druide braucht Hilfe: Der magische Trank will nicht wirken. So ziehen wir los und machen uns auf die Suche nach Misteln, die hoch in den Bäumen wachsen, schneiden diese ab und bringen sie zum Druiden.

Der Fischverkäufer: Die Fische aus Lutetia sind wieder ungenießbar, wir brauchen Ersatz. Hierfür müssen zuerst Netze geknüpft werden, mit denen aus dem nahe gelegenen See entsprechender Ersatz gefischt wird.

Der Schmied: Den Hornbecher haben wir schon, aber wenn wir ihn nicht den ganzen Abend mit uns herumtragen wollen, brauchen wir dafür eine Halterung, um ihn auf dem Tisch abstellen zu können. Jeder baut sich die Tischhalterung für seinen Horntrinkbecher.

Der Steinbruch: Hier wird das Team einen erkennbaren Hinkelstein behauen, der aus Gasbetonsteinen oder einer Alternative vorgefertigt ist. Der beste Hinkelstein wird natürlich gekürt.

Der Barde: Musikinstrumente werden gebaut, Lieder umgeschrieben, getextet und zu einem Lied zusammengesetzt. Die Mitarbeiter sind die Barden des Abends und geben das erarbeitete Liedgut zum Besten.

Der Dorfchef hat Durst: Cervisia wird mit dem Ochsenkarren zum Lager gebracht. Der Karren muss allerdings zuvor gebaut werden und wird von den Teilnehmern gezogen.

Wildschweinjagen: Mit historischen Armbrüsten geht es auf Wildschweinjagd.* Doch so einfach ist die Jagd nicht. Lassen Sie sich überraschen!

Römer verhauen: Der Römer wird gesucht und verkloppt. Ausgerüstet mit Stöcken, die mit Schaumstoff verkleidet sind, balancieren die Teilnehmer auf einer Planke mit dem Ziel, sich gegenseitig herunterzuschubsen. Ob das Team der Gallier oder das der Römer schließlich siegt, wird sich zeigen. Möglicherweise wird das römische Lager im Sturm erobert, vielleicht auch mit Unterstützung durch ein selbstgebautes Katapult.

Magischen Trank brauen beim Druiden: Die Gruppe bereitet die Zutaten nach Anweisung zu. Unglaublich, was alles in den Kessel kommt. Der magische Trank besteht aus gepimptem Glühwein und Suppe und wird als Vorspeise für den Abend rustikal serviert.

Das gallische Catering

Regelmäßig nach der siegreichen Rückkehr der Helden wird ein Festmahl veranstaltet – alle feiern, dass die Helden des gallischen Dorfes nach einem Abenteuer wohlbehalten nach Hause gekommen sind. An einer Tafel sitzend, essen sie alle zusammen große Mengen gegrillten Wildschweins und trinken Wein. In der Nähe der Tafel brennt ein Feuer, über dem das Fleisch an einem Spieß hängt.

Zum Schluss noch kurz zu den gallischen Tischmanieren: Die Vorstellung, dass alle mit einem mächtigen Appetit zulangen und das Fleisch dabei in beiden Händen halten und bis auf die Knochen abknabbern, ist nicht nur in unseren Köpfen real, sondern historisch richtig wiedergegeben.

Links:

* Weder beim Fischfang, noch bei der Wildschweinjagd kommen lebende Tiere zu Schaden.