Insolvenz

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Insolvenz

Definition Insolvenz

Unter Insolvenz versteht man die Zahlungsunfähigkeit beziehungsweise Überschuldung eines Unternehmens oder einer Person, die die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens notwendig macht. Zahlungsunfähig ist eine Firma oder eine Person dann, wenn die Fälligkeiten nicht mehr beglichen werden können. Eine Überschuldung liegt vor, wenn die Verbindlichkeiten das private oder Firmenvermögen übersteigen und die Zukunftsprognosen für das Unternehmen negativ sind.

Die Ursache für eine Insolvenz kann in unterschiedlichen Faktoren liegen, hierbei wird zwischen internen und externen Insolvenzursachen unterschieden.
Mit internen Ursachen sind alle Aktivitäten gemeint, die ausschließlich von der betreffenden Person oder dem Unternehmen ausgehen. Das können Fehlplanungen sein, aber auch Fehleinschätzungen, die eine Insolvenz herbeiführen. Bei natürlichen Personen kann in der Regel nicht zwischen internen oder externen Ursachen unterschieden werden, da hier in den meisten Fällen eine Ehescheidung, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine Überschuldung oder auch Krankheit ursächlich sind.

Die Weiterführung eines Unternehmens in der Insolvenz ist unter gewissen Voraussetzungen möglich, Ziel ist hier die Sanierung und Erhaltung der Unternehmung um den Ausfall der Gläubiger gering zu halten und die Arbeitnehmerschaft zu schützen. Bei einer Privatinsolvenz wird im ersten Schritt mithilfe eines zugelassenen Beraters ein Schuldenplan erstellt und eine außergerichtliche Einigung mit den Gläubigern verhandelt.  Wenn dieser Weg erfolglos ist, kommt es zu einem Gerichtsverfahren, bei dem die Erfolgsaussichten für die Durchsetzung eines Schuldenplans geprüft werden und gegebenenfalls ein Treuhänder bestellt und eine Restschuldbefreiung angeordnet wird.

Welche Schwierigkeiten können während einer Insolvenz auftreten?
Schwierigkeiten können sich während des Insolvenzverfahrens ergeben, wenn die Privatperson oder das Unternehmen entgegen der in der Insolvenz geforderten Auflagen und Maßnahmen handeln.  Der Kontakt und die Kommunikation mit Gläubigern wie Kunden, Lieferanten oder Mitarbeiter sollten offen und ehrlich erfolgen und eine Insolvenzverschleppung unbedingt vermieden werden. Die Zusammenarbeit mit dem Treuhänder bzw. Insolvenzverwalter sollte eng erfolgen und die Angaben zu den Vermögensverhältnissen unbedingt richtig sein.

Eine Insolvenz muss durch den Schuldner oder einen Gläubiger vor Gericht beantragt werden. Der Antragsteller muss eine Summe von 700 Euro bezahlen. Nach Antrag besteht sofort ein Gläubigerschutz. Eine Restschuldbefreiung erfolgt regulär nach 12 Monaten. In dieser Zeit des Verfahrens sind eine Reihe von Einschränkungen einzuhalten. Dazu gehört, dass der Schuldner angeben muss, dass er in der Insolvenz ist. Er darf solche Tätigkeiten, wie beispielsweise den Beruf des Rechtsanwaltes oder den einer Kapitalgesellschaft, nicht ausüben.
Die Beantragung des Insolvenzverfahrens muss innerhalb von 60 Tagen nach Eintritt der Insolvenz erfolgen. Je nach finanzieller Lage wird daraufhin entweder ein Konkursverfahren oder ein Sanierungsverfahren eingeleitet. Die Kosten richten sich nach der Höhe der Schulden bzw. nach dem durch die Insolvenzabwicklung erzielten Erlös.

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