Unternehmen
Stakeholderanalyse
Wer sind Stakeholder?
Das Konzept des Shareholder-Values (Interesse haben an einem Unternehmen nur die Zielgruppen, die wirtschaftlich davon profitieren, d.h. Eigentümer oder Aktionäre sind und für ihre Investition als Gegenleistung eine Verzinsung erhalten), wird immer mehr vom Konzept des Stakeholder-Values abgelöst. Dabei geht man davon aus, dass immer mehr Personen bzw. Personengruppen (=Stakeholder) an einem Unternehmen legitimes Interesse haben.
Im Rahmen der Stakeholderanalyse wird strukturiert erhoben, wer diese Interessensgruppen sind, welche Art von Interessen sie haben und wie nahe sie dem Unternehmen stehen.
Je nach Ansatz unterscheidet man die Stakeholder auch nach deren Nähe zum Unternehmen. Die innerste Gruppe der Stakeholder umfasst die EigentümerInnen, aber auch die MitarbeiterInnen mit ihren Angehörigen, zum erweiterten Kreis beispielsweise zählen die vor- und nachgelagerten Bereiche eines Unternehmens wie die Kunden oder Lieferanten, zum äußersten Kreis zählen Interessensverbände, Politik und Verwaltung, die am Unternehmen selbst weniger Interesse haben, aber für das Regelwerk und Wertesystem stehen, in dem das Unternehmen tätig ist.
Welche Bedeutung hat die Stakeholderanalyse?
Jede Stakeholdergruppe hat andere Interessen an einem Unternehmen. Mit der Stakeholderanalyse ist es möglich, strukturiert die Stakeholdergruppen eines Unternehmens zu erfassen und im Anschluss daran zu analysieren, welche Interessen sie an dem Unternehmen haben. Dementsprechend kann festgelegt werden, wie diese Interesse abgedeckt werden können und wie mit diesen Stakeholdergruppen kommuniziert werden kann. Die Stakeholderanalyse ist ein wichtiges Instrument in der Unternehmenskommunikation, bei CSR- und Nachhaltigkeitsberichten und bei der Erarbeitung von nachhaltigen Unternehmensstrategien, die zu einem nachhaltigen Unternehmenserfolg führen sollen.
Veranstalter: Demos GmbH
Synonyme zu "Stakeholderanalyse":
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