Arbeitszeugnis

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Arbeitszeugnis

Definition Arbeitszeugnis

Das Arbeitszeugnis ist ein wichtiges Instrument im Berufsleben. Bei einem Stellenwechsel kommt ihm häufig eine elementare Bedeutung zu. Unterschieden wird zwischen einem einfachen und einem qualifizierten Arbeitszeugnis. In letzterem wird die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers durch den Arbeitgeber detailliert beurteilt. Verschiedene Leistungsbereiche werden einzeln betrachtet und bewertet. Darunter fallen auch die Qualifikation und das dienstliche Verhalten des Arbeitnehmers. Ein einfaches Zeugnis hingegen enthält keine Wertungen, sondern gibt nur Auskunft über die Art und Dauer der absolvierten Tätigkeit.
Arbeitszeugnisse ermöglichen es dem Arbeitnehmer einen Nachweis über vergangene Tätigkeiten und erworbene Fähigkeiten zu erbringen. Relevant ist das vor allem bei Bewerbungen. Zukünftigen Arbeitgebern ermöglicht es auf der anderen Seite eine bessere Einschätzung des Bewerbers.
 
Wie erstellt man ein Arbeitszeugnis?
Arbeitnehmer haben ein gesetzlich untermauertes Recht darauf, bei Beendigung eines Arbeitsverhältnisses ein Arbeitszeugnis zu erhalten. Ein qualifiziertes darf nur erstellt werden, wenn der ausgeschiedene Arbeitnehmer dies explizit verlangt.
Da der Arbeitgeber also in der Pflicht ist, sollte er wissen, was in solch ein Zeugnis gehört und welche Fehler er bei der Erstellung besser vermeidet. Denn für unrichtige Angaben im Zeugnis muss der Arbeitgeber haften, falls dem Arbeitnehmer dadurch ein Schaden entsteht.

Zur Form:
Ein qualifiziertes Zeugnis muss schriftlich erteilt werden und ist vom Arbeitgeber und nur in Ausnahmefällen von einem ranghohen Bevollmächtigten auszustellen. Verwenden Sie einen leeren Firmenbogen im DIN A 4 Format, um das Zeugnis zu schreiben. Natürlich sollte das Zeugnis auf dem PC und nicht per Hand verfasst werden. Wenn Sie ein Endzeugnis und kein Zwischenzeugnis schreiben, verwenden Sie die Vergangenheitsform.

Zum Inhalt:
Neben Angaben zur Person des Arbeitnehmers und der Art seiner Beschäftigung im Betrieb, sollten Sie auf folgende Punkte eingehen: Die Arbeitsleistung, das Verhalten im Betrieb, Führungsqualitäten, Fachkenntnisse, Arbeitsbereitschaft und Arbeitsqualität. Natürlich können Sie noch weitere Themen anschneiden, die ihnen wichtig sind. Sie müssen unbedingt darauf achten, dass Sie selbst ungünstige Tatsachen wohlwollend formulieren. Bei der Beurteilung der erbrachten Arbeitsleistung sollten Sie sich nicht auf einzelne Vorkommnisse fokussieren, sondern sich auf die Gesamtleistung beziehen. Ihre Formulierungen dürfen keinesfalls abwertend klingen.

Häufige Fehler:
Die meisten Probleme entstehen bei der Verwendung von Negativformulierungen oder missverständlichen Formulierungen. Denn wenn Sie feststehende Floskeln in einem Arbeitszeugnis verwenden, ohne sich über deren Bedeutung eindeutig im Klaren zu sein, kann das für den Arbeitnehmer gravierende, ungünstige Folgen haben. Informieren Sie sich im Vorfeld genau, was welche Floskel bedeutet oder lassen Sie sich von einem Experten beraten. Viele Fragen rund um das Arbeitszeugnis beziehen sich auf zu beachtende Fristen und den sogenannten Arbeitszeugnis "Geheimcode".
 
Wie kann ein Experte helfen?
Die Erstellung eines wahrheitsgemäßen und aussagekräftigen Arbeitszeugnis ist ein echtes Minenfeld. Denn wie schafft man es als Arbeitnehmer berechtigte Kritik schriftlich zu äußern, ohne den Arbeitnehmer abzuwerten oder ihm sein weiteres beruflichen Vorankommen zu erschweren? Um diesen Drahtseilakt zu meistern, bedarf es der Hilfe eines Profis. Er kann ihre gewählten Formulierungen überprüfen und Ihnen ein Muster zur Erstellung eines gelungenen Arbeitszeugnisses an die Hand geben. Gleichzeitig kann er ihnen bei juristischen Fragen zur Seite stehen, die den Anspruch des Arbeitnehmers auf eine bestimmte Formulierung betreffen.

Robert C. Mudter

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